

01.02.2010
Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,
Neue BSHD-Mitglieder
Wir begrüßen im Kreise des BSHD die neuen Mitgliedsfirmen
BSHD beim wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag

v.l.n.r.: L. Schmidt, Dr. G. Nüßlein MdB, T. Safarik, K. Schweppe
BSHD-Vizepräsident Lars Schmidt und Forstreferent Kay Schweppe kamen mit dem Bundestagsabgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe, Dr. Georg Nüßlein MdB, zusammen, um einige branchenspezifischen Themen zu besprechen. Nach der Vorstellung des BSHD und seinen Mitgliedsunternehmen wurden Fragestellungen zur Rundholzversorgung und zum Themenfeld Holz und Erneuerbares-Energien-Gesetz (EEG) erörtert. Die deutsche Sägeindustrie befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Auf der einen Seite kommt es aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere im Nadelholzbereich schon jetzt zu Rohstoff- und Versorgungsengpässen. Auf der anderen Seite könnte die Versorgungssituation zusätzlich durch weitere Flächenstilllegung, Nutzungseinschränkungen und Verschiebung der Baumartenanteile noch weiter verschärft werden. "In unseren Gesprächen mit der Politik versuchen wir immer wieder auf diese Lage hinzuweisen. Desweiteren haben wir die Aktivitäten des BSHD zum Thema Holzenergie und KWK-Bonus vorgestellt. Herr Dr. Nüßlein, ordentliches Mitglied im Wirtschaftsausschuss wie auch im Umweltausschuss, ist für diese Anliegen genau der richtige Ansprechpartner", so Schmidt.
Situation der Holzindustrie in Thüringen

v.l.n.r.: K. Schweppe, C. Hirte MdB, L. Schmidt
Über die aktuelle Situation der Holzindustrie im Freistaat Thüringen diskutuierten Vizepräsident Lars Schmidt und Forstreferent Kay Schweppe vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD) mit dem thüringischen Bundestagsabgeordneten Christian Hirte. Das Bundesland Thüringen ist in der letzten Zeit ganz besonders in das Blickfeld der Holzindustrie geraten. Neben strittigen Passagen im Koalitionsvertrag der Großen Koalition über geplante Flächenstilllegungen in der Größenordnung von ca. 25.000 ha ist auch die Rohstoffversorgung der dort ansässigen Nadelholzsägewerke zu einem Problem geworden. "Herr Hirte ist als thüringischer Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Umweltausschusses der richtige Ansprechpartner für diese Themen. Wir sind uns einig darüber, dass Fachpolitiker und Holzindustrie vor dem Hintergrund immer schwieriger werdender Rohstoffverhältnisse enger zusammenarbeiten müssen. Das internationale Jahr der Biodiversität will der BSHD daher verstärkt dazu nutzen, solche Themen noch stärker in der Politik zu platzieren", so Schmidt.
Dr. Helmut Koschel
Dr. Helmut Koschel ist neuer Geschäftsführer für den Bereich Wald/Rohstoff beim BSHD. Die Stelle wurde im Zuge der Kooperation und Bürogemeinschaft mit der AGR geschaffen. Zusätzlich vertritt Dr. Koschel die AGR, die nun ihren Sitz in die Bundeshauptstadt verlegt hat. Dr. Koschel war bis zu seiner Pensionierung Ende 2006 Abteilungsleiter für Waldbau, zentrale Holzvermarktung, Waldarbeit und Technik in der Zentrale der neuen Bundesimmobilienanstalt in Bonn. Davor hatte der erfahrene Diplom-Forstwirt zahlreiche hohe Ämter im Bereich der Bundesforsten inne.
BSHD diskutiert auf Grüner Woche über Holzenergie

v.l.n.r.: L. Schmidt, R. Alteheld, K. Egly
Vizepräsident Lars Schmidt, vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD), diskutierte mit Branchenvertretern auf einer Veranstaltung des Deutschen Forstunternehmer-Verbandes e.V. (DFUV) anlässlich der Grünen Woche zu dem Thema "Energieholz: Zukunftsmarkt oder Strohfeuer?". Schmidt berichtete, dass das Thema Holzenergie für die deutsche Sägeindustrie zu einem neuen Geschäftsfeld geworden ist und sich neue Einnahmequellen aufgetan haben. Viele Betriebe der Sägeindustrie nutzen ihr Sägerestholz, um z.B. Pellets damit zu produzieren und stützen somit in Zeiten schlechter Schnittholzpreise ihr Geschäft. "Die staatlich geförderte Energiegewinnung aus Holz hat aber nicht nur positive Effekte. Schon jetzt haben einige Brachen der Holzindustrie wie z.B. die Holzwerkstoffhersteller große Probleme, genug Rohstoff für die Produktion zu bekommen. Die auftretenden Verknappungen können nur durch eine Vergrößerung des Rohstoffangebots gemindert werden. Das bedeutet vor allen Dingen Rundholzmobilisierung im Kleinprivatwald", so Schmidt.
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Ralf Pollmeier, Geschäftsführender Gesellschafter
Pollmeier Massivholz GmbH & Co.KG
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